|
Babymode
Schon zu Großmutters Zeiten gab es individuelle Babymode, nur wurde diese überwiegend von den selbst genäht, wenn eine Nähmaschine vorhanden war, vieles wurde gestrickt oder gehäkelt, was damals noch ein Unterrichtsfach in der Schule war.
Auch wurde das Stricken von den Müttern an die Kinder weitergegeben und es entstanden so ganz individuelle Einzelstücke, wie z.B. Kleidchen für die Mädchen oder Hosen für die Jungen. Nach dem Krieg und mit dem Aufbau der Fabriken wurde es wieder leichter an hübsche und bezahlbare Babymode zu kommen.
Die Modeindustrie hat sehr schnell erkannt, dass es bei der Babymode viele Möglichkeiten gibt, jedes Baby modisch zu kleiden und dass sich damit eine Mengen Geld verdienen lässt, weil viele Eltern ihr Baby immer modisch auf dem neuesten Stand haben möchten. Deshalb werden immer wieder neue, bequemere und strapazierfähigere Stoffe entwickelt, die auch immer pflegeleichter in punkto waschen (Fleckentfernung) und bügeln werden. Heute ist es keine große Sache mehr eine Jeans oder eine Kordhose mit dem passenden Pullover in einer kleinen Größe zu bekommen. Man kann heute in der Babymode fast alles haben, vom einfachen Baby- Strampler über den allseits bekannten Babyschlafsack, selbst ein bequemer Schneeanzug mit integrierten Handschuhen und Füßlingen ist möglich. Auch die Frühchen haben ihre eigene Babymode. Oftmals sehen schon die Babys wie „kleine Erwachsene“ aus, das Interessante dabei ist, dass dies auch noch unwahrscheinlich niedlich aussieht. Auch spielt die Farbe bei den Kleidungsstücken keine Rolle mehr, denn rot, pink, blau, grün, ob hell oder dunkel heute ist es kein Problem, die gewünschte Farbe für das Baby zu bekommen.
Leider passen diese Kleidungsstücke meist nur sehr kurze Zeit und durch die hohe Qualität, wird so manches Stück in der Familie/ im Freundeskreis weitergereicht oder im Second- Hand- Laden zum Kauf angeboten und der Schrank wird frei geräumt, für ein neues Stück Babymode. |